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Angus & Julia Stone – rollin session nr. 12
Mehr zu Angus & Julia Stone auf ihrem youtube channel
This entry was posted on Saturday, May 21st, 2011 at 23:06
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Feierliche Abendmusik / Adagio
Dagmar Manzel / Knabenchor Hannover (Hesse Projekt von Schönherz & Fleer)
Traum gibt, was Tag verschloß;
Nachts, wenn der Wille erliegt,
Streben befreite Kräfte empor,
Göttlicher Ahnung folgend.
Wald rauscht und Strom, und durch der regen Seele
Nachtblauen Himmel Wetterleuchten weht.
In mir und außer mir
Ist ungeschieden, Welt und ich ist eins.
Wolke weht durch mein Herz,
Wald träumt meinen Traum,
Haus und Birnbaum erzählt mir
Die vergessene Sage gemeinsamer Kindheit.
Ströme hallen und Schluchten schatten in mir,
Mond ist und bleicher Stern mein vertrauter
Gespiele.
Aber die milde Nacht,
Die sich über mich mit sanftem Gewölke neigt,
Hat meiner Mutter Gesicht,
Küßt mich lächelnd in unerschöpflicher Liebe,
Schüttelt träumerisch wie in alter Zeit
Ihr geliebtes Haupt, und ihr Haar
Wallt durch die Welt, und es zittern
Blaß aufzuckend darin die tausend Sterne.
TEXT: Hermann Hesse
Tags: Hesse, Hesse Projekt
This entry was posted on Wednesday, May 11th, 2011 at 23:59
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Denken ist eine revolutionäre Kraft, sie schafft Wirklichkeit
Gemeinsame Stille als Prozeß erleben – die Gruppe, das Feld weiten.
Die Aufgabe wäre: nach einer tiefen, intensiven Stille-Einheit, um sich zu sammeln, zum Innehalten – es werden fließende Räume im Inneren spürbar, im Zwischen-Sein einfach Werden, im Miteinander-Sein die Anwesenden wahrnehmen, den Raum erspüren der uns umhüllt.
Inspiriert von Susanya
“Jede soziale Handlung hat vier mögliche Quellorte
- Ich in mir – handle aus dem Zentrum, das innerhalb der Grenzen der eigenen Organisation / Systems liegen
- Ich in es – handle aus der Peripherie der Grenzen der eigenen Organisation / System
- Ich in dir- von jenseits der Grenzen der eigenen Organisation
- Ich in Gegenwärtigung – Handeln vom entstehenden Umfeld des Ganzen her - jenseits der offenen Grenzen der eigenen Organisation
Diese vier Quellen bringen unterschiedliche Feldstrukturen hervor, die den sozialen Prozess auf eigene Weise konfigurieren, soziale Interaktionsmuster hervorbringen.
Varelas – die Gesten des Öffnungsprozesses erkunden
- Innehalten – “Suspension” beenden von Gewohnheitsmustern, Schauen aus einer mehr überblickenden Perspektive. Suspensionsphase ertragen das nichts passiert, Innehalten und dranbleiben ist entscheidend
- Umwenden – “Redirektion” von einem Äußeren zu einem inneren Umlenken, zum Ursprungsort der Aufmerksamkeit statt zum Objekt.
- Loslassen – “Letting Go” mit Feingefühl unsere Erfahrung akzeptieren
Die Einzelperspektive zum Ganzen wenden, aus der die eigenen Handlungen als Teil des Ganzen wahrgenommen werden können. Tiefer Ort der Stille – fragen nach Neuem – presencing – anwesend werden. Frage: Was ist dein Intention für heute, hier? – Öffnung des Denkens – IQ Fähigkeit analytisch und intellektuell denken Umgang mit Fakten
- Feinde – Stimme des Urteilens verhindert Kreativität
- Dialog – echten Raum für das Zuhören und die Reflexion schaffen”
“Denken ist eine revolutionäre Kraft, sie schafft Wirklichkeit” Otto Scharmer
Dieser Textausschnitt ist zum größten Teil von Susanya übernommen, wer mehr zu dieser evolutionären Herzens- und Denk-Kraft lesen will – einfach diesem Link folgen
Tags: Denken und Stille, Integral, Stille
This entry was posted on Thursday, May 5th, 2011 at 18:34
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“Die Farbe lebt – …Die Suche nach dem optimalen Bild ist es, die treibt, die den Maler immer wieder motiviert aufs Neue zu wagen, was längst bewältigt scheint: sich aber stets, ganz nach der Lage der Dinge und Stimmung des Künstlers, anders gibt. Mit und/oder in der Farbe? Gegen sie? Als Mittel zum Zweck? Aber was bitte, ist der Zweck? Die Kunst? Wirklich?…“
(Zitat aus: Kunstzeitung – Ausgabe 30 April 2011 von Karlheinz Schmid)
Hier stellt sich die Frage, ob diese “fragende” Geisteshaltung tatsächlich der Gegenwart entspringt oder nicht doch vielmehr nur noch im alten Jahrhundert beheimatet ist. Geht es in diesem noch jungen Jahrtausend nicht viel mehr um wahrnehmen, wahrgeben und integrieren? Neben der oberflächlichen (retinalen) Beschäftigung mit den Kunstwerken unserer Zeit kann es doch ohne eine sinngebende Verinnerlichung nicht tiefer gehen. So stellt sich nach den Bemühungen des Abstrakten Expressionismus, der Landart oder auch des colorfield painting die Aufgabe dar, tiefer einzusteigen in die inneren Welten des Kunstschaffens, der künstlerischen Ambition.
Vielleicht ist dieses oberflächliche Schauen ein Phänomen unserer Zeit – für eine integrale Sicht und Wirksamkeit der Kunst und des künstlerischen Anspruchs allerdings eher unbrauchbar.
Tags: Abstrakter Expressionismus, Farbe lebt, Integral, Kunstzeitung, Landart
This entry was posted on Monday, April 18th, 2011 at 12:58
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Folge Deinem Herzen und Du verirrst Dich nie
oder wie es August Rodin so fein formulierte:
“Aber, da ich es versuche, meine Aufgabe zu überschauen, wird mir klar, daß ich Ihnen nicht von Menschen zu reden habe, sondern von Dingen. DINGE. Indem ich das ausspreche (hören Sie?), entsteht eine Stille; die Stille, die um die Dinge ist. Alle Bewegung legt sich, wird Kontur, und aus vergangener und künftiger Zeit schließt sich ein Dauerndes: der Raum, die große Beruhigung der zu nichts gedrängten Dinge.”






