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23:31 , 12. July 2011 0

Kannst Du mit geschlossenen Augen sehen?

stanko-wasser-golden

stanko-wasser-golden

Wieviel Bild verträgt die Seele, wieviele Varianten oder welcher Art sollen die Bilder sein, damit wir nicht durch Überfluten hinweggeschwemmt werden? Gehst Du mit offenen Augen durchs Leben ist alles Bild – dazu Bewegtbilder – Kunstbilder – Grafisches und Verflossenes. Der unablässige TV-Strom, die überquellende Auslage am Kiosk, die Bilderfluten des Internets…und alles scheint voller Bedeutung. Ist dem so? Oder bedeutet die “Vermassung” nicht viel mehr Beliebigkeit – alles ist austauschbar, weil die Fülle uns zur Flüchtigkeit verleitet.

Wieviel Zeit bleibt uns im Anschauen des “einen Bildes”, der einen Landschaft? Wieviel inneren Raum geben wir dem geliebten Gesicht uns gegenüber – wieviel Intensität und Nähe ertragen wir noch im Schauen, wo doch alles flüchtig und austauschbar scheint? Und was macht das mit unserer Seele? Was passiert mit dem Geist und wie verdichten sich all die Bildflüße in unseren Körper hinein? Wie soll sich hier das Lebens ins uns hinein verdichten, so daß wir Substanz bilden und im wahren Sinnen sehend werden?

odilon-redon

Odilon Redon ( Ausschnitt )

Ich erlebe im langsamen Schauen, in der Entschleunigung des Sehens, im sinnhaften Betrachten eine ganz eigene Annäherung an tieferes Sein, an ein tiefes Ein- und Ausatmen. So dienen Bilder dem Sehen an sich und der öffnenden Seelenbildung, um den in der Tiefe schlummernden Seelen-See zu nähren. Dieser bildet das Reservoir. Ein Becken voll verstummter Intensität und Dichte, die nicht still – nicht laut ist, aber dennoch klingt. Doch gelingt das nur im Innehalten, im “Langsam Werden” – im verdichteten Sehen, in der bedachten Anschauung. Nichts scheint so leicht wie das, aber wem gelingt das? Ist nicht immer der unruhige Geist, vielfach plappernd, ständig stumme Worte produzierend viel lauter als dieses stille Schauen? Ist es nicht an der Zeit, das anzuhalten, sich da heraus zu nehmen? Und wo sind die Andachtsräume dafür?

Das was früher der sakrale Raum war ist heute vielfach abgelöst durch den Kunstraum, der uns aus der Hektik des Tagesgeschehens zur Kontemplation ermutigt. Hier wie in alten Kreuzgängen, in verlassenen Kirchen und Sakralräumen begegnen wir uns in der Stille, selbst in Ausstellungen. Natürlich auch im Naturerleben, wo die Immanenz des Werdenden spürbar ist. Aber gehen wir dem wirklich nach? Gibt es heute noch beseelte Rituale, die unsere sehnende Seele damit verbinden? Ach es gibt so viel zu tun…
Dazu ein Video von Sabrina Fox: “Verantwortung für sich und andere übernehmen


Ohne dieses Bewußtsein, daß ich der denkende Part in meinem Leben bin und die alleinige Verantwortung dafür trage, wird eine Annäherung an die Stille in mir kaum gelingen, denn immer wieder taucht der Richter in mir auf, um mich an das Andere zu erinnern. Vielleicht hilft ja, es einfach sein zu lassen?

23:40 , 4. July 2011 0

Phantastic Björk

Phantastic Björk kündigt die neue Zeit an – so und nicht anders – sensationell!

22:54 , 4. July 2011 0

Natasha Bedingfield in einer unerhört hörenswerten Acoustic Version von “unwritten” – zum Mitsingen und in den Sonnentag hineingleiten

I am unwritten, can’t read my mind, I’m undefined
I’m just beginning, the pen’s in my hand, ending unplanned

Staring at the blank page before you
Open up the dirty window
Let the sun illuminate the words that you could not find

Reaching for something in the distance
So close you can almost taste it
Release your inhibitions
Feel the rain on your skin
No one else can feel it for you
Only you can let it in
No one else, no one else
Can speak the words on your lips
Drench yourself in words unspoken
Live your life with arms wide open
Today is where your book begins
The rest is still unwritten

Oh, oh, oh

I break tradition, sometimes my tries, are outside the lines
We’ve been conditioned to not make mistakes, but I can’t live that way

Staring at the blank page before you
Open up the dirty window
Let the sun illuminate the words that you could not find

Reaching for something in the distance
So close you can almost taste it
Release your inhibitions
Feel the rain on your skin
No one else can feel it for you
Only you can let it in
No one else, no one else
Can speak the words on your lips
Drench yourself in words unspoken
Live your life with arms wide open
Today is where your book begins
The rest is still unwritten

Staring at the blank page before you
Open up the dirty window
Let the sun illuminate the words that you could not find

Reaching for something in the distance
So close you can almost taste it
Release your inhibitions
Feel the rain on your skin
No one else can feel it for you
Only you can let it in
No one else, no one else
Can speak the words on your lips
Drench yourself in words unspoken
Live your life with arms wide open
Today is where your book begins
The rest is still unwritten
The rest is still unwritten
The rest is still unwritten

Oh, yeah, yeah

16:41 , 6. April 2011 0
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16:47 , 25. October 2010 0
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Richard Armstrong, Director Solomon R. Guggenheim Foundation and Museum, spricht über die Ausstelung “Color Fields” – von ihm kuratiert  für das deutsche Guggenheim.  Die Ausstellung zeigt herausragende Vertreter der Farbfeldmalerei (colorfield) wie Mark Rothko, Morris Louis, Helen Frankenthaler und andere und war vom 22.Oktober – 10 Januar zu sehen.

(“Richard Armstrong, Director Solomon R. Guggenheim Foundation and Museum talks about the exhibition “Color Fields” that he curated for Deutsche Guggenheim. The show featured prominent representatives of color field painting such as Mark Rothko, Morris Louis, Helen Frankenthaler and others and was on view from Oct 22, 2010 – Jan 10, 2011 at Deutsche Guggenheim“)

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(c) Deutsche Guggenheim