Category : Gedanken zur Kunst
An den windigen Hängen des Monte Amiato mit Blick auf Seggiano in der südlichen Toskana breitet sich ein Areal, auf einen Blick nicht zu erfassen aus und lädt zum Sehen, Staunen, Wahrnehmen ein. Plätze voll Stille, dann wieder wilde Figuren-Assemblagen oder riesige Eisen Formationen, verschlungene Pfade durch lichte Waldstücke…fast wie ein unendlicher Spaziergang
Empfangen werden die Gäste von Romy, einer quirrligen – wahrscheinlich kunstbessenen Frau, die Ihre Gäste reichlich informiert und liebevoll in die Möglichkeiten des weitläufigen Gartens einführt. Hungrigen ist das Ristorante bestens zu empfehlen, kleine überschaubare Speisekarte mit Köstlichkeiten, die frisch und voller Hingabe zubereitet und serviert werden.
Il Giardino di Daniel Spörri ONLUS
Italien – 58038 Seggiano GR
Fon: 0039 – 0564 950 026
Homepage: Daniel Spörri
Tags: Daniel Spörri
This entry was posted on Friday, May 4th, 2012 at 10:08
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Vom Genie zum Star
So oder so ähnlich beschreibt es Hans-Joachim Müller in der aktuellen KUNSTZEITUNG – APRIL 2012. Die These ist: Auch in der Kunst in ein Wandel des Bildes und des Selbstverständnisses des Künstlers / der Künstlerin zu verzeichnen und zeugt von der Angleichung des Kunstbetriebs an die Unterhaltungsindustrie. Marketing statt Inhalte – Effekt statt Wahrnehmung…
Geschuldet einer neuen Aufmerksamkeitsbewegung, die wohl eher die Inszenierung unterstützt als die Immanenz des Werks aufgreift.
Die Zeiten, als sich ein Künstler der Aufmerksamkeit willen in Anlehnung an ein verkanntes Genie ein Stück seines Hörorgans abschnitt sind gewichen zu Gunsten vermeintlich großer Inszenierungen des eigenen Starkults durch zum Beispiel fahnenwedelnde Aktionen (Jonathan Meese), glitzernde Verklebungen eines alt-ehrwürdigen Vanitas Symbols (Damien Hirst) oder der schlichten Vergrößerung ins Gigantomanische von Banalitäten (zu viele gegenwärtige Beispiele…)
Seltsam anmutend ist hierbei die Attitude und der Kniefall der Kulturprominenz ohne wirkliche Auseinandersetzung mit den Ideen (sofern welche vorhanden) – oder mit den immanenten Themen des Werkes. Wie oft ist außer “aufgeblasener” Größe (dimensional gedacht) nichts weiter zu vermerken…
This entry was posted on Tuesday, April 10th, 2012 at 14:33
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Grenzen weiten
Die Weite weiten durch Entgrenzung, durch das Aufbrechen eines Rahmens, selbst gesetzt und sinnvoll, aber nun auch dehnbar und somit öffnend…
…am werden, neue Flächen, neue Formensprache…
Tags: colorfield painting, farbfeldmalerei
This entry was posted on Thursday, March 22nd, 2012 at 13:46
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Das Ei als Ursprungsform
Das Oval als ein Ausdruck des dynamischen Kreises
Seit einem Kunstprojekt (“Hase oder Ei – was hat Ostern mit Freiheit zu tun?“) in den 90.ern, inspiriert und durchdrungen von der Kraft dieser Form beschloß ich, das Oval oder auch die Ei-Form als Experimentierfeld in die Malerei zu nehmen. Ausgehend von einer Fragestellung aus der Farbenlehre: “Welche Grundform kann den Grund- und Sekundärfarben zugeordnet werden”, entwickelten sich viele Farbvariationen…
Seit Menschengedenken findet diese Urform in Gestaltung von Weltbildern ihren Einsatz. Nicht der wohlpropotionierte und symetrische Kreis, sondern die vielleicht aus der Natur abgeleitete Version der Ei-Form diente den Menschen aus “Fassung” oder als Formbegrenzung – um ihr Weltbild darzustellen…
Tags: art, Eiform, kunst, Ostern, Oval
This entry was posted on Wednesday, February 15th, 2012 at 18:37
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Für einen klirrend kalten Tag
This entry was posted on Saturday, February 4th, 2012 at 14:54
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