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Zeitgenössische Farbfelfmalerei

Meine Bilder bieten einen Raum, die Gegenwart aktiv zu fassen, zu erfassen und die Präsenz aktiver Stille, aktiver Wahrnehmung, Achtsamkeit zu üben.

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Farbfelder sind für mich die Suche nach der einfachen Form, nach der Essenz, der Substanz in der Anschauung und einer Verdichtung in der Wahrnehmung. Zum Teil gelingen Meditationsbilder – dann wieder Farbflächen voller Prägnanz. Angelehnt an die Ursprünge in der amerikanischen Tradition des abstrakten Expressionismus oder der colorfields eines Mark Rothko, Josef Albers, Ad Reinhardt oder einer Helen Frankenthaler stellen diese Farbfelder einen zeitgemäßen Ausdruck oder auch eine erweiterte Form dieser immer noch lebendigen Kunstrichtung dar.

Zur Technik

Farbfeld-Malerei; Ich verwende hauptsächlich Ölfarbe auf MDF oder HDF Platten. Hierbei werden die MDF-Platten zunächst mit Öl getränkt und dann die Farbflächen schichtweise mit dem Pinsel aufgetragen. Die ersten „Schichtungen“ erinnern an das aus dem Aquarellieren bekannte „naß-in-naß“ Verfahren. Durch die langsame Trocknungszeit der Ölfarbe ergeben sich darüberhinaus weitere Möglichkeiten, die Farbflächen malerisch zu bewegen. Die Form zu bewegen und dabei der Farbe zu erlauben ihr Eigenleben zu führen…

Einmal gelingen die Farbflächen “in einem Rutsch”, dann wieder werden sie durch Lasieren und Schichten mit dünnen Flächen in sich verdichtet, immer mit dem Ziel, die Farbe in ihrer eigenen Kraft herauf zu beschwören, das “Lichthafte” sichtbar werden und wirken zu lassen und ein Pulsieren der Farbfläche zu erreichen.

Aus der Anschauung erwachsen im Betrachten Seelenbilder, die zumeist unbeobachtet unter der Oberfläche schlummern. Durch diese eigene Form der Entschleunigung kann der unruhige Geist zur Ruhe kommen…