Geschichte des Ei Ovals
Das Ei als Ursprungsform
Das Oval als ein Ausdruck des dynamischen Kreises
Diese Formen Sammlung geht zurück auf ein frühes Projekt: “Hase oder Ei – was hat Ostern mit Freiheit zu tun?” Inspiriert und durchdrungen von der Kraft dieser Form begriff ich, daß das Oval nicht nur einfach eine abgewandelte grafische Form des Kreises ist, sondern zutiefst mit der menschlichen Bewußtseins Entwicklung verknüpft ist. Als Urpsrungsform wohnt sie der menschlichen Seele inne und lebt.
Sibirisches Weltbild
Das sibirische Weltbild zeigt die verschiedenen Sphären in der Gestalt eines Weltenbaums, der aus der Unterwelt aufsteigt, sich über die belebte Welt mit Tieren und Menschen erhebt und bis in den Himmel der Götter hineinragt.
Die Träger dieses “Wissens” waren seit je her die Schamanen, die es verstehen die verschiedenen Welten in ihren Ritualen fühlbar, erfaßbar und so auch verständlich zu machen. Eine allgemein anerkannte Definition von Schamanismus existiert nicht. Man versteht darunter üblicherweise ein religiös-magisches Phänomen, das europäische Reisende seit Ende des 17. Jahrhunderts bei verschiedenen indigenen Völkern Sibiriens und Innerasiens beobachteten und beschrieben.
Akadisches Weltbild (Babylonisch / Sumerisch)
Die babylonische Religion basierte unter anderem auf der sumerischen Religion, die aufgenommen, ausgebaut und erweitert wurde. Hinzu kamen jedoch seit Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. weisheitliche Ausprägungen. (Quelle: Wikipedia)
- Himmel als Wohnort der Igigu und des Marduk
- Himmelsgewölbe mit Sonne Mond und Sternen
- himmlischer Ozean
- Horizont als Fundament und Damm des Himmels
- Erde als Weltberg mit sieben Etagen; Wohnort des Ellil und der Menschen
- Irdischer Salz-Ozean
- Apsu, das Reich des Süßwassergottes Ea
- Unterwelt Arallu mit den von sieben Mauern umgebenden Palast des Nergal und der Allatu sowie Aufenthaltsort der 600 Anunnaki und Totenreich aller Verstorbenen
Die Ei-Oval Urform in Farbe
Angereichert mit Farbe erhält diese Ur-Form eine andere Dimension und Kraft. So findet in der aufmerksamen Betrachtung dieser “Kraftform” nicht nur Austausch von gegenwärtiger Befindlichkeit statt, sondern manchmal auch ein Eintauchen in kollektive Seelenkräfte. Gegenwärtige Rückbindung eröffnet in seiner Aufmerksamkeitsbewegung die Möglichkeit “fern-wach” zu sein…
Kitanitowit
Indianischer, unsichtbarer Schöpfergott, der durch ein Oval dargestellt ist, dessen Mittelpunkt das Zentrum des Kosmos markiert und an dessen Peripherie vier angesetzte Dreiecke die Himmelsgegenden symbolisieren. “Kitanitowit” bedeutet in der Sprache der Algonkin Indianer “guter Schöpfer”. Wie das Denken oder Wahrnehmen in solch abstrakten Formen ein geistige Prinzip erfassen kann ist ein Rätsel für sich…
Polynesisches Weltbild
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A – die eiförmige Welt im Urzustand
1. innere Schale der eiförmigen Urwelt, innerhalb dere Ta`aroa lebt.
2. äußere Schale “Rumia” ( das Ungeformte)
B – die muschelförmige Welt seit der Erschaffung durch Ta´aroa
3. Erdenwelt mit “Te Tunu” (Quelle) und Te Papa (Felsen), geschaffen aus der inneren Schale (1)
4. Himmel “Rumia” – geschaffen aus der äußeren Schale (2)
5. Stützen, aus “Te Tumu” und “Te Papa” hervorgegangen, die den Himmel tragen
6. der so entstandene Zwischenraum wird von der Göttin “Atea” (“Himmelsweite, Licht) durchdrungen
7. die Krake “Tumura-i-feuma” (Anfang des irdischen Himmels) umschließt die heutige muschelförmige Welt (–> Ta´aroa)
Tags: Ei, Eiform, Oval, Polynesisches Weltbild, Schamane, Weltbild
This entry was posted on Thursday, May 20th, 2010 at 23:06
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