Mit Kunst Steuern zahlen – Mexico als Vorbild

Mit Kunst Steuern zahlen - Mexico als Vorbild
10:55 , 6. August 2012 0



Was so alles möglich ist?

Als die Kunst noch keine Spitzenpreise bei Auktionen erlangte, sondern in der Regel von Haus- & Hof-Malern erledigt wurde, konnten die “einfachen Menschen” mit Naturalien ihren 10′ten begleichen. Wer kein Bares hatte gab dem Steuereintreiber ein Schwein oder ein Sack Getreibe mit. Diese Zeiten sind (leider?) schon lang vorüber – heute ist ein Jeder verpflichtet seine dem Staat ( also der Gemeinschaft) geschuldeten Steuern in harter Währung zu begleichen.

Mexico-Map

Mexico-Map

Doch es gibt auch andere – durchaus vorbildliche Varianten: Ein vorbildliches Beispiel liefert hier Mexiko, ein Beispiel wie Kulturschaffen auch gefördert werden kann. Wer in Mexico seine Steuern nicht zahlen kann, der kann die Steuerschulden mit Kunst begleichen. Das Finanzministerium besitzt somit eine der größten Kunstsammlungen der Welt. Denn die Künstler können schon seit den 1950er-Jahren mit Kunst bezahlen. Ist das in Deutschland nicht denkbar? Auch wenn keine Kunstsammlung aufgebaut werden soll, so könnte die Kunst zum Beispiel landesweit in öffentlichen Einrichtungen verteilt werden…

 

About Stanko

Die Farbe hat mich...
Farbfelder (Colorfield Paitings) entstehen aus gegenwärtiger Achtsamkeit, aus einer meditativen Grundhaltung, gefördert durch die klingende Seele.
Diese Bilder bieten einen Raum, die Gegenwart aktiv zu fassen, zu erleben und die Präsenz aktiver Stille, gesteigerter Wahrnehmung und authentischer Achtsamkeit zu üben.
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