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Color Field Painting Vernissage

Wenn Klang zur Farbe und Farbe zum Klang wird

Die Ausstellung (19.März – 29.März) ist tagsüber geöffnet zwischen 12- 18 Uhr.

Knapp mehr als ein Tag für den Aufbau ist schon ein wenig sportlich. Am Mittwoch Bildertransport von Bittlbach zur Orangerie. Zudem allerlei Zeugs für die Vernissage von hier nach dort gefahren und am Nachmittag dann endlich den Aufbau angegangen. Wie immer zunächst ein Ringen und hin- und her schieben.

Orangerie vor der Ausstellung

Orangerie vor der Ausstellung

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Rot Gelb Orange Ecke – color-field-painting

Die Idee eines Farbverlaufs wieder diskutiert und die Color Awareness Paintings an die richtigen Wände gebracht. Mehr Werke eingepackt, als dann wirklich Platz gefunden haben und dann am Abend 1/3 davon wieder nach Hause gekarrt. Am Abend als dann der lichte Tag der sanften Nacht den Platz gab, war die orange-rote Stirnseite gehängt und so blieben für den Vernissagen Tag nur noch 25 Farbfelder zu hängen. Und natürlich noch Sabrinas Skulpturen für den Raum.

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Aufbau & Hängung color-field-painting

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Aufbau & Farbverlauf color-field-painting

Konzentriert am Donnerstag den Farbverlauf fast durchgehalten und die Hängung vervollständigt, während Sabrina dem Raum Lebendigkeit und Wohlsein einhauchte. Für ein Interview mit dem Münchner Merkur und eine kurze Photo-Session blieb da noch genügend Raum…

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Aufbau – Männerchor – color-field-painting

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Aufbau Mittwoch – color-field-painting

color-field-painting- von Rot zu Orange-Gelb

color-field-painting- von Rot zu Orange-Gelb

Vernissage - early birds

Vernissage – early birds

Vernissage - Crew & early birds

Vernissage – Crew & early birds

Die Arbeit ist getan, jetzt beginnt der entspanntere Teil der Vernissage…

Vernissage Begrüßung & Ansprache

Vernissage Begrüßung & Ansprache

Vernissage Begrüßung & Ansprache

Vernissage Begrüßung & Ansprache

Vernissage Bild-Meditation

Vernissage Bild-Meditation

Vernissage Bild-Meditation

Vernissage Bild-Meditation

Vernissage Bild-Meditation

Vernissage Bild-Meditation

So konnte die Vernissage pünktlich um 19 Uhr starten – ein paar Begrüßunsworte von uns und als dann die meisten der fast 80 Gäste anwesend waren schuf eine durch Musik gestützte Bild-Meditation den gelungenen Einstieg in einen Abend mit tollen Gästen, interessanten Gesprächen und schönen Begegnungen.

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Vernissage

Vernissagengäste

Vernissagengäste

Vernissagengäste mit happy artist :-)

Vernissagengäste mit happy artist 🙂

Vernissagengäste

Vernissage

Das klangliche highlight dann zum Schluß von der Improv-Gruppe, die intensiv das blaue Ei-Oval besangen und auch sonst den Raum zum Klingen brachten.

Vernissage Improv-Gesang zu späterer Stunde

Vernissage Improv-Gesang zu späterer Stunde

 

Vernissage - Melia & Anna

Vernissage – Melia & Anna

 

Stanko color-field-painting & Skulpturen Sabrina

Stanko color-field-painting & Skulpturen Sabrina

ausstellung-20-03-2015

Ausstellung 20.März 2015

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Ausstellung 20.März 2015 Gäste

 

Die Ausstellung (19.März – 29.März) ist tagsüber geöffnet zwischen 12- 18 Uhr.


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Farbmeditation

Tryptichon - Stanko - drei Farbintensitäten

„Der Erleuchtungsweg des Westens ist die Kunst, aber die Künstler sind nicht erleuchtet.
Der Dalai Lama, auf die Frage, ob es denn bei uns  (gemeint ist der Westen) auch so etwas wie einen Weg zur Erleuchtung gäbe.

Dieser Auszug ist aus einem Beitrag von Liane Dirks, den ich soeben auf mystica.tv gelesen habe – den ganzen Beitrag findest Du hier

Wiederentdeckung des Geistigen?

Natürlich gibt es Gegenbeispiele und es kommt auch Gegenwind auf. Kurz vor seinem Tod formulierte Christoph Schlingensief in einem Fernsehinterview den Satz: „Was mich an der Kunst interessiert, ist das Spirituelle.“ Diesen Satz von einem zu hören, dessen Auftreten man zwar mit provokanten, aufrüttelnden Aktionen verbunden hat, aber nicht unbedingt mit Spiritualität, das ließ aufhorchen. Ungefähr zeitgleich meinte der Schriftsteller Martin Walser – ein Seismograph gesellschaftlich relevanter Themen – Literatur sei eigentlich Religion und es ginge darum, ihr diese eigentliche Bedeutung wieder zukommen zu lassen.

„Religio“ bedeutet Rückverbindung, und wer von Spiritualität spricht, der fragt wieder nach dem Geistigen in der Kunst, nach dem Bewusstsein, dem bewussten Sein.

Und jetzt erklärt auch noch die Leiterin der diesjährigen Documenta, Carolyn Christov-Bakargiev, in einem Interview mit der ZEIT, dass Kunst etwas mit Heilung zu tun habe. „Heilung, das meine ich ganz ernst. Die Kunst kann etwas verändern, sie kann uns verändern.“ Wie wunderbar. Das lässt hoffen!

Heilung ist Ganzwerdung, sie ist eben kein getrennter Prozess. Wie schön wäre es, könnten wir den Weg der Kunst wieder aktiver als Weg der Ganzwerdung verstehen, anschauen, begreifen und ihm noch mehr Wirkung zukommen lassen. Auch öffentlich. Wie schön wäre es, könnten wir Kunst wieder als „wesentlich“ begreifen, als Ausdrucksform von und für neue „Wesen“.

Farb-Meditation

Zwei Formen - Stanko

Stanko – Zwei Formen

Jegliche Farbwahrnehmung ist abhängig vom Licht. Von dessen Intensität, Kraft und Reinheit (und zumeist unbeobachtet: von der Dunkelheit als dessen polares Gegenüber) …so erlebt die aufmerksame Betrachtung ganz verschiedene Nuancen oder gar Welten von Dichte und Intensität, je nachdem wie das „natürliche“ Licht mit der Farbe spielen kann. Direkte Sonneneinstrahlung, gedämpftes Nordlicht oder Kunstlicht beeinflußen jede Farbe und jegliche Farbwahrnehmung existentiell.

Manchmal erlebe ich dieses Sehene wie ein Tanz zwischen Licht und Dunkelheit, aus dem heraus die Farbe geboren ihr lustvolles Spiel mit dem Auge treibt. Wie die Bewegung zwischen Polaritäten einen immerwährender Prozeß darstellt (phänomenologisch betrachtet), so führt auch die stille Anschauung einer in sich ruhigen, aber dennoch belebten Farbfläche auf diesen Pfad der Wandlung, auf den Weg des Ein- und Ausatmens, hin zum Pulsieren der Farbfläche…

Ausgehend von der These: Lichtqualität=Farbqualität ist es für das wahrnehmende Auge und die offene Seele immer wieder erstaunlich, in welche Tiefen der Betrachtung wir einsteigen können. Voraussetzung ist dabei die Bereitschaft, in uns die Stille einzulassen. Vorerst nichts zu tun als zu Schauen.

Farbmeditation

Tryptichon - Stanko -  drei Farbintensitäten

Stanko – Tryptichon – drei Farbintensitäten

Landläufig ist die Vorstellung von Meditation derart verbreitet; der Geist soll still werden, die Gedanken beruhigt, während der Meditierende die Augen geschlossen hält und dem Atem folgend ganz bei sich ankommt. Viele Meditierende kommen damit gut zurecht… Ich nicht! Leider gelang mir das so nicht wirklich, da allein das Sitzen (womöglich noch im Schneidersitz) nach ein paar Minuten zur Quall wird. Der Körper meldet sich und will eine andere Position einnehmen, was den Geist in Aufruhr bringt und so die Stille einfach nicht zustande kommt.

Aus der Arbeit mit der Farbfeld Malerei entstand schon vor Jahren im Atelier eine andere Art der „aktiven Stille“, eine Art „aktiver Meditation“ während des Tuns, während des Malens. Ich bemerkte wie im Malakt der Geist – der plappende Verstand still wurde und das Tun eine Qualtät von aktiver Präsenz einnahm… Begleitet von Musik tauchte dann irgendwann mein unruhiger Geist ein in meinen Seelen-See und ward in sich ganz still. Diese Präsenz verhalf mir dann auch im Anschauen des Gewordenen zu einer anderen (erweiterten?) Wahrnehmung. Diese Qualität in der Anschauung half und hilft mir, dem Bild beim Werden zuzuschauen, ohne allzuviel zu drängen oder aus der Vorstellung heraus zu wollen. Wie jeder Künstler aus eigener Anschauung heraus weiß, will das Bild ab einem gewissen Moment ebenfalls etwas und da gilt es aufmerksam zu sein.

Seelentief - Stanko Farbfeld

Seelentief – Stanko Farbfeld

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Dead Can Dance – Tag 9

A Passage in Time

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dead-can-dance

Wo ist nun dieses Album (2000) angesiedelt, stark geprägt von Lisa Gerrards Gesang und einer unerhöften Weltmusik, die von weit weg direkt in die Herzen ihrer Hörer gleitet, dort verweilt und die Seele zum Gleiten bringt? Brendan Perry und Lisa Gerrard nehmen mich aufs neue mit, durch unbekannte Landschaften, grün-türkis, grau-golden oder blau-verweilend, irgendwo jenseitig und dann doch ganz nah im Hier und Jetzt.

So könnte Musik im Mittelalter geklungen haben, egal ob im Orient oder im Abendland – die Wurzeln sind die gleichen, die Weite verbindet und der Klang verzaubert… Übrigens – zu all meinen Weltmusik Tanz-Abenden war Dead Can Dance fester Bestandteil des Repertoires.

Aus dem Album ist dieser unglaublich hypnotisierende Song „Ulysses“

Anastasis – das neueste Album ist ebenfalls auf Amazon zu finden