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Elbow – Tag 61

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The seldom seen kid

…mit der einzigartigen Hymne: „one day like this“ – dazu muß muß muß man sich das Video anschauen und dann anschließend das Album kaufen. Dort ist allerdings die Studio Version enthalten, die aber kaum minder diese Hymnen Qualitäten hat. Es kommt ja auch nicht von ungefährt, daß das „one day like this-Video“ inzwischen über 2.3 Mio mal angesehen wurde.

Das komplete Elbow Konzert ist aber nicht weniger schön, besonders, wenn man sich in die verwobenen Songstrukturen dieser gar nicht mehr so jungen Engländer um Lead-Sänger Guy Garvey eingehört hat. Logischerweise erhielt das Album den Mercury Prize und die Band ein Jahr später zu Recht den Brit Award. Auch wenn die Musik nicht wirklich charts-kompatibel ist, so erobern Elbow geneigte Ohren und verbleiben in der Erinnerung, um immer wieder erforscht zu werden.

Elbow with the BBC Concert Orchestra Performing The seldom seen kid

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Rodriguez – Tag 53

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Searching for sugarman

Die fast unglaubliche Geschichte vom Suchen & Finden von Rodriguez alias „sugarman“.  Selten solch eine berührende Musik – Dokumentation gesehen und der Soundtrack dazu ist wirklich eine Entdeckung. Wie dieser geniale Songschreiber und Sänger einfach so in der Versenkung verschwinden konnte, schildert die Oscar nominierte Doku (2013) auf eindrucksvolle Weise.

Wenn man den Film gesehen hat, tut man sich schon schwer dieses Album zu erwerben, denn auch hier tut sich die Frage auf, wer denn nun dafür etwas erhält? Aber ohne gehts dann auch nicht…

Entdeckt wurde der poetische Sänger in den frühen 70er Jahren und hätte damals ein echter Rockstar werden können. Die Kritiker liebten seine Platten, nur – sie verkauften sich nicht. Überhaupt nicht! Und so verschwand der Sänger aus der Autostadt Detroit aus dem öffentlichen Bewußtsein. Zu den Hochzeiten wurde viel und wild von Selbstmord in allerlei Fassungen spekuliert. Der Sänger war und blieb verschwunden. Durch eine glückliche Fügung gelang aber noch zu Zeiten der Apartheid „cold fact“ – sein erstes Album nach Südafrika und wurde dort zu einem riesigen Erfolg. Rodriguez war dort nach kurzer Zeit so berühmt wie Elvis! Doch kein Mensch wußte etwas mehr über den Künstler, bis sich dann zwei Fans auf den Weg machten – „searching for sugarman“…

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Cat Stevens – Tag 51

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Mona Bona Jakon

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cat-stevens

Cat Stevens war mit ein Grund (neben Joni Mitchell), warum ich mir im zarten Alter von 13 Jahren eine Gitarre von meinem Ersparten kaufte, um all die bezaubernden Songs nachzuspielen. Vom ersten selbstverdienten Geld – Sonntags gings mit einem Kumpel in die Stadt um die Bild an Autofahrer zu verkaufen.  Und nach ein paar Jahren hatte ich etwas zusammen gespart, um meinen Traum wahr werden zu lassen.

Ein Glück sind einige Lieder von Mona Bona Jakon wirklich einfach in der Accordfolge, oder recht einfach mitzusingen…aber das wars dann auch schon. Denn als „Nachwuchsmusiker“ verfügt man eher selten über solch eine grandiose Gitarren Unterstützung wie Meister Stevens, der nicht nur hier von Alun Davies auf kongeniale Weise befüttert wird…

Wie Cat (Steven Demetre Georgiou) hier Geschichten in Klangwelten verpackt ist ganz einfach einzigartig, nicht nur für die damalige Zeit, wo er übrigens mindestens ein Superstar war, was unter anderem an diesem Album aus dem Jahr 1970 liegt.