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Atelier-Bittlbach

Atelier mit böhmischen Tonnengewölbe

Ein wenig hat´s schon gedauert, aber nun ist der Umbau, bzw. die Renovierung des ehemaligen Kuhstalls fast abgeschlossen. Der Boden liegt, schön isoliert von unten mit Steinwolle und aufgelegt auf einer Holzkonstruktion. Das “natürliche” Gefälle hat sich beim Verlegen fast vom allein ergeben, so daß zum Ausgang hin der Übergang nun gut paßt.

Alte Teppiche bedecken die Verlegeplatten-Konstruktion, verschiedene LED-Lichtquellen erhellen den Raum auch bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter, die Wärme des Frühlings zieht ein und durch die Isolierung bleibt das Bittlbach Atelier wohltemperiert.

Eine gut klingende Anlage war natürlich schon zur Renovierungszeit aufgebaut, so daß nun dem weiteren Color Awareness Painting fast nichts mehr im Wege steht. Die Einweihungs-Party ist auch schon in Vorbereitung 🙂

atelier-impression

atelier-impression

atelier-cheffe-sessel :-)

atelier-cheffe-sessel 🙂

atelier-nachher

atelier-nachher

atelier-vorher

atelier-vorher

atelier-vorher-2

atelier-vorher-2

hellblaugrau-eioval hellblau-eioval-LW

atelier-impression

atelier-impression

atelier-vorher-chaos

atelier-vorher-chaos

atelier-cheffplatz

atelier-cheffplatz

atelier-impression-blau

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Sucht nach der Krise

Spirituell = Krisensüchtig

Ein Gedanke, der während eines Interviews auf mystica.tv zu weiteren Gedanken und zu dieser Frage führt: “Woher kommt der weit verbreitete Trend zur Krise?” Oder anders gefragt: “Ist ein Leben in Gleichmut und Zuversicht weniger wert (weniger spirituell), weil es ohne Krise auskommt?

Klar erleben wir als Mensch immer wieder Übergänge und Krisensituation, weil das Leben ja doch immer wieder Wendungen nimmt, mit denen wir nicht rechnen. Aber der Trend geht doch nach meinen Beobachtungen zur “Zweit- und Dritt- oder gar Viert-Krise”, allein um der Krise willen und weniger aus der Grundhaltung: Ich gehe da jetzt durch und werde neu. Vielleicht ist ja das Neu-Werden die größere Herausforderung und weniger einfach als die Wiederholung?

Als bildnerischer Künstler gehe ich da vielleicht etwas leichter damit um, da die “Bild-Krise” im Prinzip zu jeden Werk dazu gehört – essentiell als Durchtrittspunkt. So wird es in anderen Kunstsparten wohl auch sein… Und da schließt sich der Kreis, demnach der Künstler auch zu den Krisen-Süchtigen gehört, denn sonst würde er das Kunst-Schaffen eher lassen, oder?

 

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Vom Zwischenzustand – Bardo

Im Bewußtsein der Endlichkeit

Wenn wir an der Schwelle zum Licht den letzten Schritt wagen, wird es wohl ein einsamer sein. “Ein-Sam” im besten Sinne – indem wir einen Samen einpflanzen – ins Dunkle des Seins, welches uns als Schatten begleitend all die Farbkraft zu Lebenszeiten schenkt. Farbkraft, die das Leben so leuchtend-lebenswert macht und dann an der Schwelle als Essenz den Übergang ermöglicht. Dabei spielt das Quantitative der Zeit keine Rolle, denn Lichthaftes offenbart sich im Moment.

Und so gedeiht der “eine Same” – überdauert die Zeit – fruchtet und reift um irgendwann erneut die Seele befruchtend eine neue Frage einpflanzend und neues Leben gebährend den Menschen in erneutem Reigen körperhaft auf zu neuen Ufern hinwirft – einfach weil er es kann… und weil die Seele bereitet ist, neue Erkenntnisse zu sammeln im Bewußtsein der Endlichkeit.

Bardo (tibetisch für „Zwischenzustand, Einbeziehung, Versetzung, innewohnende Gegebenheit des Geistes“ (Wikipedia)